RSS Aktuelle Projekte Einfamilienhaus mit 1,5 Geschossen, einem Satteldach und einem 120cm hohen Kniestock
Bundesland: Baden-Württemberg
Restlaufzeit: 10 T., 21 Std., 11 Min.

Einfamilienhaus mit 2 Geschossen mit einem Walmdach
Bundesland: Baden-Württemberg
Restlaufzeit: 16 T., 21 Std., 11 Min.

Hausbau oder Hauskauf?

Bei vielen Menschen, die sich ein Eigenheim wünschen, taucht die Frage auf, ob es besser ist, ein Haus zu bauen oder ein schlüsselfertiges Haus zu kaufen, ein gebrauchtes Haus oder vielleicht auch eine Eigentumswohnung zu kaufen. Leider lassen sich viele Menschen vor dem Hauskauf nicht ausreichend beraten, was ein folgenschwerer Fehler sein kann.

Was sollte man beim Hauskauf beachten?

Das ist eine gute und gleichzeitig schwer zu beantwortende Frage. Als "Laie" ist es oftmals schwierig, Mängel am Bau beurteilen zu können. Das gilt sowohl für einen schlüsselfertigen Neubau als auch für ein gebrauchtes Haus. Wer ein Haus kaufen möchte, unabhängig davon, ob es sich um einen Neubau oder einen Altbau handelt, sollte zur Besichtigung der Immobilie einen Sachverständigen mitnehmen. Wenn man ein Haus auf gut Glück gekauft hat, weil auf den ersten Eindruck alles einwandfrei erschien, kann sich das im Nachhinein als Fehler entpuppen. Plötzlich sind die Wände feucht oder andere Mängel werden zu spät festgestellt. Das bedeutet dann weitere Investitionen in das Haus. Bei Altbauten können zum Beispiel die Rohrleitungen defekt sein oder die Wände schlecht gedämmt sein – von den Elektroleitungen ganz zu schweigen. Wer einen Sachverständigen zu Rate zieht, wird solche Mängel schnell entdecken und kann mitunter sogar den Preis für die Immobilie senken. Beim Kauf eines Altbaus muss man damit rechnen, dass man in etwa fünf bis zehn Prozent des Kaufpreises in die Sanierung des Hauses investieren muss, wenn eventuell Mängel wie schlecht gedämmte Wände oder Schäden an den Rohrleitungen auftreten.

Das Fertighaus

Nicht nur wer einen Altbau oder ein schlüsselfertiges Haus kaufen möchte, muss einiges beachten. Auch beim Kauf eines Fertighauses sollte man sich ausreichend beraten lassen. Wer sich ein Fertighaus wünscht, muss selbstverständlich ein Grundstück besitzen, auf dem das Haus errichtet werden kann. Zudem gibt es zahlreiche Baustoffe, die für den Bau eines Fertighauses in Frage kommen. Dabei bietet jeder Baustoff sowohl seine Vor- als auch Nachteile. Darüber hinaus gibt es verschiedene Anbieter für Fertighäuser, die sich grundlegend in den Preisen und Leistungen differenzieren können. Vor Vertragsabschluss sollte man den Kaufvertrag für das Fertighaus von einem Anwalt prüfen lassen.

Der Neubau

Der Traum der meisten dürfte der Neubau sein. Hierbei muss vor Beginn des Baus eine umfassende Finanzplanung stattfinden. Beim Neubau muss jeder Schritt festgehalten werden. Sollten Mängel auftauchen, können diese dann reklamiert werden. Das heißt, die einzelnen Bauphasen sollten schriftlich und mit Bildern dokumentiert werden. Damit möglichst keine Fehler passieren, muss der Architekt jeden Bauschritt mit dem Bauherren absprechen. Es lohnt sich auch, einen so genannten Blower-Door-Test durchzuführen. Während der Rohbauphase können dann bereits Mängel an der Gebäudehülle festgestellt werden. Wenn diese nicht dicht ist, kann es im Haus zu Wärmebrücken kommen, durch die Wärme entweichen kann, sodass es im Haus zieht. Außerdem können dann auch die Wände schnell feucht werden.