RSS Aktuelle Projekte Einfamilienhaus mit 1,5 Geschossen, einem Satteldach und einem 120cm hohen Kniestock
Bundesland: Baden-Württemberg
Restlaufzeit: 10 T., 21 Std., 10 Min.

Einfamilienhaus mit 2 Geschossen mit einem Walmdach
Bundesland: Baden-Württemberg
Restlaufzeit: 16 T., 21 Std., 10 Min.

Die Gebäudeversicherung

Ein Haus dient in der Regel auch ls Altersvorsorge. Dementsprechend sollte es auch finanziell abgesichert werden. Schließlich kann immer mal etwas passieren und das Haus zum Beispiel durch einen Brand gänzlich zerstört werden. Der Verlust eines Hauses kann, wenn es nicht ausreichend versichert ist, den finanziellen Ruin bedeuten. Das Haus ist vielen verschiedenen Gefahren ausgesetzt wie Feuer, Wasser, Sturm und Hagel. In vielen Gebieten ist das Haus auch von Überschwemmungen bedroht. Es lohnt sich also in jedem Fall, sich vor solchen Gefahren zu schützen und sich durch eine Gebäudeversicherung finanziell gegen solche Gefahren abzusichern.

Was ist die Gebäudeversicherung?

Sie ist die wichtigste Versicherung für das Haus. Sie schützt den Hausbesitzer vor finanziellen Schäden, die durch einen Leitungswasserschaden, durch Feuer, durch Sturm oder ähnliche Gewalten entstehen können. Die kommt außerdem für Schäden von Nebengebäuden wie Garagen auf, wenn diese im Vertrag der Versicherung mit einbezogen wurden. Mit der Gebäudeversicherung sind alle im Haus befindlichen Gegenstände abgesichert, die fest mit dem Gebäude verbunden sind. Dazu zählen unter anderem die Einbauküche und Fußböden, die verklebt sind. Das heißt, die Versicherung kommt nicht für Schäden an Wohnzimmermöbeln oder für Teppiche auf. Allerdings können auch weitere Dinge wie eine Wasseraufbereitungsanlage versichert werden.

Das Haus kann zusätzlich noch gegen Naturgewalten wie einen Überspannungsschaden durch Blitz oder gegen Überschwemmung versichert werden. Mit steigenden Beiträgen lassen sich auch Sonderleistungen wie Aufräum- oder Abbrucharbeiten vertraglich abschließen. Die Versicherung trägt alle Schäden, die im Vertrag enthalten sind, bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Die Versicherungssumme ist gerade bei Gebäuden von besonders großer Bedeutung. Man sollte die Versicherungssumme niemals zu niedrig anlegen. Schließlich kann eine Unterversicherung erhebliche Kosten mit sich bringen, weil viele Dinge dann mit eigenen finanziellen Mitteln abgedeckt werden müssen. Vor Vertragsabschluss muss man also den Wert des Gebäudes ermitteln.

Eine Wohngebäudeversicherung ist Pflicht. Wer sich dazu entscheidet, einen Neubau zu errichten und für dieses Vorhaben einen Kredit aufnimmt, muss der Bank einen Nachweis darüber erbringen können, dass eine Gebäudeversicherung abgeschlossen wurde. Die Versicherung tritt jedoch erst ein, wenn das Haus komplett fertig ist. Es empfiehlt sich also vorher eine Rohbauversicherung abzuschließen. Diese tritt auch für Schäden ein, die am Rohbau geschehen können. Sollte das Haus verkauft werden, geht die Gebäudeversicherung an den neuen Eigentümer des Hauses über. Die Wohngebäudeversicherung kann jedoch in der Regel auch gekündigt werden, unter Berücksichtigung einer Kündigungsfrist in Höhe von vier Wochen.