Wenn Sie vom eigenen Haus träumen
Die „eigenen vier Wände" sind noch immer die beliebteste Wohnform. Für die meisten Menschen ist die eigene Wohnung oder das eigene Haus das Teuerste, was man sich im Leben kauft. Die Entscheidung will daher gut überlegt sein.
Grundsätzlich sprechen drei Gründe für den Erwerb von Immobilien: Erstens sind die Mieten in den letzten zehn Jahren fast dreimal so stark gestiegen wie die allgemeinen Lebenshaltungskosten. Und ein Ende ist noch nicht abzusehen. Mit einem eigenen Objekt sind Sie unabhängig von Mietsteigerungen und Mietkündigungen. Zweitens haben Sie durch den Erwerb einer Immobilie Sicherheit im Alter. Ihr gewohnter Lebensstandard wird durch mietfreies Wohnen gesichert. Die gesparte Miete kann für den wohlverdienten Ruhestand eingesetzt werden. Als dritter Aspekt ist das Objekt als Kapitalanlage zu sehen. Bei den steigenden Mieten ist Wohnraum generell gefragt. Auch der Verkaufswert von Wohnungen und Häusern steigt ständig. Daher ist eine langfristige Kapitalanlage in Immobilien durchaus interessant.
Sie haben sich entschieden, eine Immobilie zur Eigennutzung oder als Kapitalanlage zu kaufen. Sie müssen nun die eigenen Vorstellungen mit Ihren persönlichen finanziellen Möglichkeiten in Einklang bringen. Ein solider Finanzplan ist die Grundlage für den Immobilienerwerb. Doch vielfach dringt Ihnen bei einem Beratungsgespräch bei Ihrer Hausbank oder Ihrem Kreditinstitut nur Fachchinesisch entgegen. Da ist die Rede von Nominalzins, Effektivzins, Disagio und Annuität. Viele Berater nehmen sich nicht die Zeit, Ihnen alle Begriffe ausführlich zu erklären.
In diesem Zusammenhang kann ein EDV-Programm hilfreich sein. Es kann Ihre Entscheidungsfindung von Beginn an begleiten und unterschiedliche Finanzierungspläne errechnen. Ferner steht Ihnen im Programm meist ein Lexikon zur Verfügung, in den alle wichtigen Fachbegriffe erläutert werden. Mit Hilfe dieser Programme können Sie sich so auch gezielt auf ein Beratungsgespräch mit Ihrem Baufinanzierer, also Bank, Bausparkasse oder Versicherungsgesellschaft, vorbereiten. Sie verstehen so die Zusammenhänge und können im Beratungsgespräch gezielt Einfluß nehmen und wissen, wonach Sie den Berater fragen müssen. Insgesamt verläuft das Beratungsgespräch für beide Seiten effektiver.
